cornelia-eichner-stadtrat

11. Juni 2015

Die letzten Monate waren sehr ereignisreich, wir kamen kaum zum Luft holen.

Inzwischen habe ich mich ein wenig mit den Aufgaben einer Stadträtin vertraut machen können. Das war anfangs alles so neu und aufregend, vieles habe ich nicht verstanden, musste ich erst lernen. Manches ist mir noch heute unverständlich – vor allem der raue Ton, der teilweise in Stadtratssitzungen herrscht, die Äußerungen, welche auch immer mal wieder unter die Gürtellinie gehen – immer wieder aus der gleichen Ecke. Daran will ich mich auch nicht gewöhnen.

Meine Schwerpunkte liegen nun – wie es zu erwarten war – im Bereich Bildung, speziell im Elementarbereich, aber auch in den Bereichen Kultur und Gesundheit.

Zumeist funktioniert unsere RRGO-(LINKE-SPD-Bündnis90/Grüne-Piraten)-Kooperation sehr gut, vor allem in der konkreten Facharbeit geht es sehr sachlich zu. Meinungsverschiedenheiten gibt es immer, klar, aber auch hier macht der Ton die Musik.

Es ist so schwer zu sagen: „Das habe ich schon erreicht!“ – weil Politik eben kein Schwarz-Weiß-Denken und Abhaken von Erfolgen ist, sondern ein andauerndes Verhandeln und Ringen um Teilschritte und Prozesse – und dies immer im Team.

Juni 2014

Die Kommunalwahl hat ein spannendes, fast historisch zu nennendes Ergebnis hervorgebracht:

Ab September wird die Landeshauptstadt Dresden von einer Rot-Rot-Grün-Orangenen Koalition regiert. Damit können endlich Entscheidungen getroffen werden, die schon lange anstehen und von den Dresdner_innen dringend erwünscht sind.

Ich freue mich, als frisch gewählte Stadträtin für DieLINKE an der Ausgestaltung dieser Option mitwirken zu können.

Danke für Ihr/Euer Vertrauen!

coe-stadtzeitung